Wenn die spezielle Situation gewählt wird, daß es
nur genau einen Condonvektor gibt, kann dieser einfach durch
Variation der Polarisation des Anregungslasers bestimmt werden.
Gleich einer Photographie hat man eine Abbildung des
Übergangsdipolmomentes! Oder anders ausgedrückt, die
geometrische Anordnung des angeregten p-Orbitals kann direkt
gemessen werden.
Das Bild oben zeigt die klassische Trajektorie und das
Übergangsdipolmoment. E ist die Polarisation des Anregungslasers.
Das Bild unten zeigt die gemessene Intensität als Funktion des
Polarisationswinkels in Polarkoordinaten, die Pfeile sind die
experimentell festgelegten Relativgeschwindigkeiten vor und nach
dem Stoß.
In einer Situation mit mehr als einen Condonvektor wird hingegen
nur das gewichtete Mittel der zugehörigen einzelnen
Übergangsdipolmomente gemessen. Die direkte Rekonstruktion
der Richtungen der Condonvektoren ist dann nur mit einer solchen
Methode nicht möglich.
Dennoch kann natürlich das Übergangsdipolmoment bestimmt
werden. Das Bild hier drunter zeigt links die Messung und rechts
zugehörige Trajektorienbilder mit Condonvektoren, jeweils für
verschiedene Streuwinkel.
